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Geschichtlicher Überblick
 
  • Die Chronik des evangelischen Krankenhauswesens im Siegerland verzeichnet als erste Krankenhausgründung die Übergabe des Krankenhauses Bethesda durch die Stifter an die evangelische Gemeinde im Jahre 1859. Im Jahre 1862 erklärte die Synode ihre Zustimmung zu den Plänen der ev. Kirchengemeinde Siegen, in Siegen ein Krankenhaus zu errichten. Konkretisiert wurde diese Planung 1947 durch die Übernahme des ehemaligen Standortlazaretts in Siegen und dessen Umgestaltung zum Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus.

  • 1960 wurde die Errichtung eines Krankenhauses in Kredenbach und der Neubau des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses an seinem jetzigen Standort beschlossen. In den Jahren 1966 und 1967 entstanden die heute betriebenen Krankenhausgebäude in Siegen, Freudenberg und Kredenbach. Erweiterungen wurden 1976, 1979 und 1982 durchgeführt.
    Die drei Krankenhäuser verfügen über insgesamt 752 Planbetten.
    • Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus (414)
    • Krankenhaus Bethesda (210)
    • Ev. Krankenhaus Kredenbach (128)

  • Nach mehreren organisatorischen Umgruppierungen erfolgte 1961 die Gründung des Ev. Krankenhausvereins Siegerland e.V. durch den Kirchenkreis und alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises Siegen. Der Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V. übernahm bis zum 30. September 1989 die Funktion des Krankenhausträgers für die drei Krankenhäuser. Nach der Gründung der Ev. Krankenhäuser im Siegerland gGmbH im Sommer 1989 zog sich der Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V. aus der aktiven Krankenhausarbeit zurück und hält seitdem als alleiniger Gesellschafter 100 % der Anteile der Ev. Krankenhäuser im Siegerland gGmbH.

  • Gesellschafterversammlung und Verwaltungsrat verabschiedeten im Dezember 1996 einen Ausgliederungs- und Übernahmevertrag auf der Grundlage des Umwandlungsgesetzes, der die rechtliche Verselbständigung der drei Krankenhäuser in der Rechtsform der GmbH vorsieht. Nach Feststellung des Jahresabschlusses 1996 am 16. Juni 1997 wurde diese Veränderung rückwirkend zum 1. Januar 1997 zur Eintragung ins Handelsregister angemeldet.

  • Im Zeitraum 1994 - 1996 erweiterten die Ev. Krankenhäuser im Siegerland gGmbH durch die Einrichtung eines stationären Hospizes, die Anbindung einer Service- und Koordinierungsstelle für die Selbsthilfegruppen des Siegerlandes und den Aufbau einer Einrichtung für die ambulante Rehabilitation ihre Aufgabenfelder im Hinblick auf die stufenweise anzustrebende Vernetzung zu einem Gesundheitszentrum.

  • Die Diakonie im Siegerland gGmbH verfügt über die größte Ausbildungsstätte für Krankenpflege und Krankenpflegehilfe im Siegerland mit 170 Ausbildungsplätzen. Sie ist mit den Kreiskrankenhäusern des Landkreises Altenkirchen in der Arbeitsgemeinschaft Weiterbildung zur Fachschwester/-pfleger Intensivmedizin und Anästhesie kooperativ verbunden. Gemeinsam mit den Kreiskrankenhäusern des Märkischen Kreises bildet sie Fachschwestern/-pfleger für den Operationsdienst aus.

  • Seit dem 1. August 1997 ist die Diakonie im Siegerland gGmbH mit der Geschäftsführung bei den Ambulanten diakonischen Diensten des Kirchenkreises betraut, einem Verbund von z.Zt. 7 Diakoniestationen

  • Gemäß Beschluss der Kreissynode vom 3. Dezember 1997 war die Zusammenführung aller diakonischen Arbeitsfelder im Kirchenkreis vorzubereiten. In den Vorbereitungsgremien wirken ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter aus den Gremien des Ev. Krankenhausvereins Siegerland e.V. und des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Siegen e.V. mit.

  • Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 1998 wurde der Firmenname in Diakonie im Siegerland gGmbH umgewandelt. Der Gegenstand des Unternehmens wurde auf die Bereiche Altenfürsorge, Behindertenarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Kindererziehung sowie Wohnungslosenhilfe erweitert.

  • Hiermit wurde die Fusion mit dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Siegen e.V. vorbereitet, die zum 1. Januar 1999 gesellschaftrechtlich vollzogen wurden.

  • Die organisatorischen Maßnahmen sind inzwischen zum Abschluss gekommen. Die neue Struktur ist auf den folgenden beiden Organigrammen dargestellt. Die handels- und steuerrechtlichen Verträge wurden rückwirkend im Rahmen der Möglichkeiten des Umwandlungsgesetzes geschlossen und sind nach Eintragung ins Handelsregister zum 1. Januar1999 wirksam geworden.

  • Die gesamte Unternehmensgruppe betreibt neben den drei Krankenhäusern vier Altenpflegeheime und zwei Einrichtungen der Behindertenhilfe.

  • Die Ambulante diakonische Dienste Siegerland gGmbH und die Ambulante Rehabilitationszentrum Siegerland gGmbH wurden zum 1. Januar 2001 in einer Gesellschaft zusammengefasst.

  • Diakonisches Handeln ist aus unserer Region nicht weg zu denken. Diakonisches Handeln ist ohne Verankerung in der evangelischen Kirche nicht zu denken. Evangelische Kirche ist ohne diakonische Einrichtungen und Dienste nicht zu denken. Diese Thesen bestätigt nicht zuletzt ein Blick auf die historische Entwicklung der Diakonie im Kirchenkreis Siegen seit dem Ende des II. Weltkrieges. In den vergangenen sechs Jahrzehnten mussten so mancher Aufbruch gewagt und einige Wendepunkte gemeistert werden. Insbesondere in Zeiten entscheidender und weit reichender Weichenstellungen kooperierten die Verantwortlichen von Kirche und Diakonie vertrauensvoll und konstruktiv. Wer die spannende Historie der heimischen Diakonie nachlesen möchte, kann unter dem angegebenen Link das Buch „Aufbrüche und Wendepunkte“ öffnen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit das Buch zum Preis von 4,90 € zu erwerben. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefon-Nummer 0271 50030 oder per E-Mail unter der Adresse pr@diakonie-suedwestfalen.de 

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